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Sinn und Unsinn Leben    


2011 42011 6   Mai 2011  
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Eintrag von dominic am 21.5.2011

Die Erschöpfung in den Knochen


Vorhin habe ich K. noch ganz fesch erzählt, der Tag wäre nicht anstrengend gewesen. Mittlerweile merke ich, entweder liegt es an der Uhrzeit, oder der Tag war doch anstrengend, ich bin müde.
Und zwar nicht nur so, ich geh schlafen müde, sondern wenn ich jetzt nicht gehe, kann ich auch gleich die Nacht aufbleiben.

Es ist/war Freitag, also Orchestertag. Zwei Orchester hintereinander. Keyboard und Akkordeon.
(Jetzt kommen erstmal die Vorgeschichten)

Letzte Woche hat meine Stiefmutter unseren Golf zu Schrott gefahren. Seitdem suchen wir ein neues Auto, haben auch eines gefunden, das bekommen wir aber erst Montag. Meine Stiefmutter brauchte aber ein Auto zum Einkaufen, also ist mein Vater heute Morgen mit seiner Harley zur Arbeit gefahren. Und wir konnten Einkaufen fahren.

Vorher musste ich jedoch das Auto meines Opas zu ihm zurückbringen. Das habe ich gebraucht, weil ich gestern Abend noch 1 3/4 Stunden Keyboardunterricht gegeben habe, in einem Ort, der ein bisschen weiter weg liegt. Um die 30km. Die, die ich unterrichtet habe, ist im Akkordeonorchester und muss angelernt werden. Heute Morgen brauchte Opa das Auto wieder, also habe ich es hingefahren und meine Stiefmutter sollte mich von dort abholen.

Das lief aber nur halb, denn mein Opa kutschiert in seinem Auto immer alles mögliche herum, was ich zuhause ausräume, wenn ich das Auto habe. Natürlich sollte man daran denken den Kram wieder reinzutun. Das hatte ich vergessen. Ich also nochmal nach Hause, den Kram eingeladen, zurück zu meinem Opa und dann mit meiner Stiefmutter einkaufen.

Nach dem Einkaufen gabs essen, ich bin unter die Dusche gehüpft und habe meinen Vater angerufen, ob ich das Auto auch für die Orchester nehmen könnte, oder ob er das heute Abend noch braucht. Er sagt ich kann es nehmen, also schnell Keyboard und Tasche reingeladen und los. Erstes Orchester. Keyboardorchester. Das ist noch recht neu, deswegen haben wir gerade mal....ungefähr 8 Stücke.

Dort angekommen berichtet mir J. aber sofort, dass ich zu spät bin.
Klar!
Wir wollten uns eine 3/4 Stunde früher treffen um für einen Auftritt zu üben.
Ich hab mich 100 (eigentlich 3) mal entschuldigt und wir haben mit der Probe angefangen. Die erste Stimme fehlte, die hatte keine Lust. Zweite halbe Besetzung und Dritte volle Besetzung. Bass auch da. Nur 4. und 5. fehlten... "nur"!!!

Einmal alle Stücke durchgespielt und schon war die Stunde rum (Ich mache gerne Kaffeeklatsch mit J.).
Gott sei Dank hatte mich heute Morgen noch eine Orchesterspielerin daran erinnert, dass ich ja heute Abend ausgeben wollte, weil ich vor zwei Wochen Geburtstag hatte. Bei uns staut sich das gerne mal so auf, sodass die Leute erst Wochen nach ihren Geburtstagen ausgeben können, weil andere vorher waren.

Ich also zu Lidl und Sky und schnell das nötigste gekauft, was zum Naschen, Snacks und Getränke. Mehr haben andere auch nicht. Dann weiter in den Ort, wo wir das Akkordeonorchester haben.
Eine halbe Stunde zu früh. Wie gut, dass ich das neue "Sonea - Die Heilerin" von Trudi Canavan mithatte. Es fesselt von der ersten Seite an!

Eine Viertelstunde, bevor wir uns alle normalerweise treffen, bin ich in den Musikraum hinein und habe schonmal den Verstärker, die Keyboards und den ganzen Kabelsalat aufgebaut, damit wir später nicht noch lange warten müssen. Eine Zeit lang war ich alleine als Keyboarder, aber jetzt haben wir zwei neue. Darin enthalten ist F. die ich ja am Abend vorher unterrichtet habe.

Im Keyboard bin ich jetzt also sowas wie der Stimmführer, der von Einem zum Anderen läuft um alles zu erklären. Das klappt immer gut, ist aber Zeitaufwendig.
Auch mit dem Orchester haben wir demnächst einen Auftritt, also haben wir nur die wichtigsten Stücke durchgenommen. Jedes Mal, wenn ein neues Mitglied kommt, müssen wir mit den Noten wieder vorne anfangen. Damit die sich einarbeiten können.

Nach der Probe haben wir zusammengesessen und das verputzt, was ich eingekauft habe. Es ist nicht alles leer geworden, also habe ich noch Kekse.....Kekse!!!! <3

Dann ganz entspannt nach Hause gefahren und an den PC gesetzt. Jetzt sitze ich im Bett mit dem Laptop und lege auch den gleich zur Seite.

Wenn man das von außen anguckt, klingt das tatsächlich stressig! War aber überall genug Zeitpuffer.

Nun wünsche ich eine gute Nacht, bis zum nächsten Eintrag.
(Bei meiner Eintragsrate im Dezember *gg*)


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